In Munda selbst war die Luft etwas raus bei mir. Am Abend traff ich mich noch mit den anderen beiden Med. Studenten, da diese in Munda im Spital arbeiteten. Wir gingen zusammen gegenüber unsere Unterkunft ins einzige Restaurant in Munda, wo ich auch 4 ander Med. Studenten aus Australien traff. Falls ihr euch jetzt auch fragt ob 6 Med. Studenten nicht etwas viel sind, doch. So weit ich es verstanden habe, sind in Munda 3 Ärtzte tätig, wenn sie den auffindbar sind. An dem Tag hatten sie einen sehr schweren Fall und mussten den Laden alleine schneissen. Den Abschluss und letzten Fall ihres Medizinstudiums mussten die beiden leider mit einem GBS-Syndrom Fall beenden, welches mit dem tot eines 14-Jährigen endete. Dies schlägt, verständlicher weise, aufs Gemüt schlägt. Sie liessen sich das Karaoke singen nach dem Abendessen aber nicht nehmen und als sie noch in die Bar gingen, verabschiedete ich mich und ging ins Bett.
Die nächsten Tage war wie gesagt die Luft etwas raus. Ich genoss es wieder gutes Internet zu haben und ein Raum mit Klimaanalge. Diese wurde mir jedoch zum verhängniss und brachte mir eine milde Erkältung ein. Alls ich dann etwas energie hatte um etwas zu unternehmen war Sonntag. Sonntag geht nix auf den Solomonen, garnix! So endete meine Zeit in der Westlichen Provinz ziemlich ereignisslos. Es ging mit dem 19-Plätzer Propellerflugzeugt wieder zurück nach Honiara.