Zurück in Honiara ging ich aber nicht wieder zur Unterkunft in der Stadt in der ich bereits war sondern in die Mountain Lodge, die mir von Danny, dem Besitzter vom Tauchgeschäft in Gizo, empfohlen wurde. Knappe 45-Autominuten vom Flughafen entfernt in den Bergen hinter Honiara mit wunderschöner Aussicht auf Honiara selber, genoss ich meine letzten zwei Nächte als einziger Gast weit und breit. Ich wollte den berühmenten Wasserfall bereits das erste Mal Honiara besuchen, aber 1500SBD war mir etwas zu Teuer. Die Wanderung beginnt nähmlich direkt bei der Lodge und dauerte rund 1h pro Weg. Mit 125SBD auch deutlich erschwinglicher. Der Pfad durch den Dschungel war rutschig, etwas schlammig und der Regen auf halber Strecke half dem ganzen nicht wirklich. Jedoch schockt mich nach dem Te Araroa so schnell nichts mehr und es war immer noch besseres gehen als viele Teile auf dem TA, im Hinterland der Salomonen, dass muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, haha!

Kann ich jedem der gut zu Fuss ist sehr empfehlen! Nach einem späten Frühstück ging es am späten Vormittag noch zur zweiteb Attraktion, die Bat Cave (Fledermaus Höhle). Nach 15min mit dem Auto hielten wir mitten auf einer Forststrasse, neben einem Loch in dem sie nach Gold schürfen, an. Auch wenn hier bei "Strasse" eine unasphaltierte Kiesstrasse gemeint ist. Wir stiegen den steilen Abhang hinunter und wieder durch dichten Jungel zur Höhle. Die Wanderung ging nur etwa 30 Minuten pro Weg und ich hatte gleich 4 Guides dabei, da drei von ihnen selber noch nie dort waren. Angekommen hatte auch die Höhle einen kleineren Wasserfall der einen Vorhang bildete zum Höhleneingang. Wir Waateten und Schwammen ein paar Meter durch das Wasser und den Vorhang um den Eingang genauer in Augenschein zu nehmen. Der nahme der Höhle war natürlich Programm und sie war voll mit Fledermäusen. Sie sagten mir, das sie eigentlich Lampen mitbringen um tiefer in die Höhle zu gehen. Jedoch der Geruch und die Fledermäuse, resp. ihre Kacke an sich hielten mich davon ab, dies ernsthaft zu bereuen. Zurück genoss ich noch meinen Nachmittag und schoss so einige Fotos von den diversen Vogelarten die es hier in Hülle und Fülle gab. Nach einem erneut späten Frühstück packte ich meine 70ig Sachen und genoss noch die Aussicht, bevor es zurück zum Flughafen ging. Auch hier wurde ich wieder von zwei Leuten nebst meiner Fahrerin begleitet. Hier wird jede Situation genutzt und nicht um sonst gefahren. Verständlich wenn ein Liter sprit um die 18 SBD als rund 1,80 CHF kostet bei einem Monatsgehalt von unter 1000SBD also 100 CHF. Check-In und alles verlief reibungslos und somit war ich auch schon auf dem Weg Richtung Fidschi und anschliessend weiter nach Singapur.