Wenn ich schonmal dabei bin, kann ich ja bis zum aktuellen Stand schreiben. Und zu schreiben gibt es in Rotorua so einiges. Aber am Tag der Ankunft wurde nur einen Stop gemacht, da wir sonst zu früh am Check-In gewesen wären. Es ging also zu den Redwoods – Whakarewarewa Forest, einem der einzigen Plätze ausserhalb von Californien wo ein Redwood Wald steht. Hier ging es einmal auf den Grünen Trail der uns eine Stunde lang durch den Wald führe und neben den Redwoods gabe es auch einige Sulphurflüsse und Weiten zu sehen. Am Abend ging mit der altbekannten Truppe inkl. Lightning noch einen Trinken.

Nächster Tag, nächstes Glück. Angesagt war Regen aus Strömen, was den Aufenthalt in Hobbiton starkt gedämpft hätte. Aber Petrus war uns hold und es gabe nur Wolken aber keinen Regen. Nunja, es sieht halt genau so aus wie im Film. Ich muss euch also nicht sagen was dort zu sehen ist, aber selber dort zu stehen ist unglaublich. Interessant ist, das die Hölen in unterschiedlichen Grössten gebaut wurden um so die Personen damen gröser oder kleiner erscheinen zu lassen. Zudem ist Hobbiton nur für das Aussenblid gebaut worden, also ist das Innere jeder Hobbithöle leer. Das einzige Gebäude das zu 100% Funktionstüchtig ist ist der 'Grüne Drache' und nach einem leckeren Bier um 9 Uhr mogens ging es schon wieder zurück nach Rotorua. Am Nachmittag ging es dann noch mit Virginia, Nuska und Kevin zum Hells Gate Geothermal Park and Mud Bath Spa um ein Matschbad und Sulphurbad zu nehmen. Wir konnten 20' im Matsch baden und anschliessend waren wir noch ca. 1h im Sulphurbad wärend es über uns einige Male regnete wie aus Strömen. Wascht einfach eure Badesachen danach, denn auch wenn wir es schon lange nicht mehr roch für uns, stank es immer noch nach den berühmen verfaulten Eiern. Nunja, da das in Rotorua aber ein ständiger begleiter ist, war es auch nur halb so schlimm.

Netx day, Tag des Abschiedes für ein Teil unserer wundervollen Truppe. Aber am Morgen ging es für alle noch zusammen nach Wai-O-Tapu. Das Yellowstone von Neuseeland. Verglichen zum Yellowstone kann ich sagen das der Yellowstone farbiger ist, aber Wai-O-Tapu die gröserern Pools hat und alles in guter Fussdistanz ist. Umgeben von sprudelden Quellen und dampfenden Seen verabschiedete ich mich von den meisten und machte mich mit Nuska auf den Weg zurück zum Shuttle da wir die einzigen waren die noch übrig blieben. Auf dem Weg zurück stiegen wir noch beim Rainbow Mountain aus und machten uns auf den Weg nach ganz oben. Von oben hatte man eine unglaubliche 360 Grad Sicht und nach all in all 2h waren wir auch wieder unten und warteten auf das Shuttle.

Letzter ganzer Tag in Rotorua wurde gut genutzt und so ging es für mich zu den Waitomo Caves, genauer gesagt zu der Ruakuri Cave. In diers Cave ging es mittels 7mm Wetsuit und einem Schwimmreifen 3h Caving und Rafting mit Glühwürmchen. Durch enge stellen zu grossen Hölen via zwei Wasserfälle (bei denen es mittels Rückwärtssprung und dem Reifen unter dem Arsch) runter ging. 3h lang kalten Spass und dann war es auch schon vorbei. Es war wundervoll und ich kann es nur empfehlen. Es gibt natürlich auch weniger aktives Erleben für diejenigen die nicht mehr so gut zu Fuss sind, aber auch noch mal eine Stufe krasser mit abseilen und allem drum und dran. Letztere war aber leider keine Option für mich von Rotorua aus. Die Fotos waren aber leider Wertlos, da der Fotograf nicht gerade preisverdächtige Bilder von uns schoss und auch kein von den Glühwürmchen gemacht wurden. Deswegen werde ich wohl als Referenz ein bis zwei Bilder aus dem Netzt nehmen die mehr oder weniger das wiederspieglen, was wir erlebt haben. Nach einer weiteren Fahr mit der Chauffeurin die ohne halt Hin- und Rückweg (jeweils 2h) ununterbrochen geredet hat und die Wörter: 'dear', 'here', 'there' und 'actually' mindestens in jedem zweiten Satz mindesten einmal zu Sprache kamen. Nunja, zu Glück gib es ja Kopfhörer. Zurück im Hostel noch die Reste vom Vorabend verspeisst und Wäsche gewaschen. Jetzt geht es kurz über lang auch ins Bet und die Tage sollten dann auch nch die Fotos kommen.


Ps. Die ein oder andere Nacricht hat mich erreicht bezüglich des Vulkanausbruches hier ca. 100km weit weg ausbrach. Mir geht es gut und ich mache mich ab Morgen auf den Weg richtung Süden. Hoffe nur das im nächsten Jahr sich die Südinsel vom Tsunami / den Überschwemmungen erholt hat.