So, weiter geht es nach Rangitata. Ein abgelegener Ort im Herzen der Südinsel. Auf dem Weg haben wir noch einen halt in Tekapo gemacht. Den wunderschönen See begutachtet und uns die Kirche am See angeschaut. Aber der Halt war nur kurz und es ging sogleich weiter richtung Peel Forest/Rangitata Lodge. In der Lodge gab es das zweite und letzte Mal ein Stray-Gruppenessen. Nach dem zusammen Kochen, Essen und Abwaschen hatten wir noch einen schönen Abend zusammen. Mehr als genug Alkohol ist geflossen und dementsprechen hatten wir sehr viel spass. Nach unzähligen spielen und langen gesprächen ging es doch aber gegen zwei Uhr morgens auch ins Bett, schliesslich musste ich am 7 Uhr schon wieder auf der Matte stehen. Es geht ins Raft und ab auf den Rangitata Fluss. Mit unserem Stray-Team aus 8 Leute und einem Guide war unser Raft dann auch voll. Ausrüstung angelegt, hingefahren, eingebootet und los ging die Fahrt. Zum Rafting muss man sich eingentlich nur die Bilder ansehen. Angefangen haben wir aber mit zwei "Grade 2" Schnellen, bis wir uns dann die erste "Grade 5" (höste Stufe) angesehen haben. Nach einem kurzen inspizieren ging es wieder in das Raft und in die Schnellen. Diese haben wir noch gut gemeister und weiter ging es Flussabwärts. Bei der zweiten "Grade 5" Schnelle war scheinbar die richtige Einfahrt in die Schnellen sehr wichtig. Die erste Schnelle haben wir auch gut gemeister, aber sofort folgte die Zweite. Wie ihr dann in der Bilderserie sehen könnt, hat es zwei von uns rausgespült. Darunter, wie sollte es auch anders sein, mich. Ich war in Fahrtrichtung zuvorders links, also auf den Bildern zuvorderst rechts. Beim Bild 12/13 sieht man noch meinen Helm aus dem Wasser ragen. Ich konnte mich mit aller Kraft noch am Raft festhalten und habe so das ganze Raft vor dem Kentern gerettet. Die Wassermassen die auf mich eingeprasselt sind waren aber gewaltig und ich habe doch für einige Sekunden keine Luft mehr bekommen. Aber es ging alles gut und es war ein grosser Spass! Ich werde sogar bei 13/13 wieder ins Raft gezogen und musste sofort wieder paddeln. Zum Glück habe ich das Paddel auch noch festhalten können. Meinem Hintermann, der mit mir aus der Raft gespült wurde, ist das Paddel bei der Aktion gleich in zwei gebrochen. Nach den Schnellen haben wir noch einen keinen Schwumm zum Ufer unternommen, bevor es wieder zur Lodge ging. Zum Abschluss habe es noch ein BBQ und dann ging es auch schon Richtung Chritchurch.