Haha jaaa... was soll ich sagen..
Ich habt warscheindlich gerade gelesen wie fürh ich doch ins Bett bin gestern. Naja, ich habe trotzdem den Bus verschlafen. Das Handy hat in der Nacht den Geist aufgegeben und so min ich um 9.30am aufgewacht, sollte aber um 9am im Bus sein. Scheisse! Schnell meine sieben Sachen gepackt und ich auf nach unten begeben. Beim auschecken habe ich gefragt, wo wohl der beste Weg zum Trampen wäre, da ich keine andere Alternative hatte. Nachdem er mir sogar noch ein Stück Carton geben konnte war ich überdankbar und habe mich auf das Abenteuer Mt. Cook begeben. Erste Haltestelle war wortwörtlich eine, da ich zuerst ein Bus nach Frankton genommen habe um von dort am Strassenrand auf dem Hwy 6 richtung Mt. Cook das Schild zu schwenken. Es dauerte keine fünf Minuten bis mich ein Kiwi mit seinem Kollegen mitgenommen hatte. Austin und Jack hiessen die Zwei. Nach etwas Smaltalk waren wir auch schon in Cromwell wo sie mich an der Keuzung richtung Mt. Cook abzuladen. Wäre ja auch zu schön gewesen mit einem Auto von A nach B zu kommen. Das ich jedoch 2h auf den Nächsten gütigen Menschen warten musste hätte ich dann doch nicht gedacht. Zumindest nicht in Neuseeland in der Hochsaison am späten Vormittag. Dafür waren Tom und James aber dafür umso wunderbarere Gefährten die mich die ganzen restlichen 200km bis nach Mt. Cook gebracht haben. Als mich Tom mitgenommen hat mussten wir aber noch auf James warten und so haben wir zuerst ein Eis in Cromwell geholt, warum auch nicht. Ich bin für das erste Stück mit Tom mitgafahren und James ist uns hinterher gefahren. Wir haben lange und viel über alles mögliche geredet, bis wir schliesslich in Twizel einen Einkaufsstopp gamcht haben und anschliessen vor der letzen Abzweigung nach Mt. Cook von zwei auf ein Auto gewechselt. Die zwei waren auch nur für ein Wochenende Campen in Mt. Cook und so konnten wir unseren ganzen Kram unterbringen. Auch wenn sie dies nie lesen werden bedanke ich mich doch bei allen recht Herzlich und fühlte mich als Turi sehr willkommen im Land. Alle die micht mitgenommen haben waren Einheimische. Zu guter letzt noch eingecheckt und im endeffekt war ich nur 1h nach den anderen Angekommen. Nach diesem Tag ging es aber ausser zum Abendessen nirgendwo mehr hin.
Wir hatten absolut bestes Wetter und so konnte ich meine Tag dort richtig geniessen. Wir haben und kurzfristig noch für einen Scenic Flight über den Alpen entschiden und haben nicht mit mehr als dem Tasman Gletscher erwartet. Wir wurden aber einem Flug zugeteilt der sowohl über den Tasman, wie auch über den Franz Josef und Fox Gletscher fliegt und eigentlich 600NZD kosten würde. Da sind wir mit 199NZD doch noch ganz günstig rumgekommen. Ich denke die Bilder sprechen für sich und es war absolut das Gelt wert. Eine 15' Gletscherlandung auf dem längsten, höchsten und grössten Gletscher in der Südlichen Himmesphäre durfte dabei natürlich auch nicht fehlen.
In der Nacht wurde dann noch etwas der Sternenhimmel mit der Milchstrasse, dem Grütel des Orion, Sternschnuppen u.v.m. bewundert. Dabei ist mir auch noch die eine oder andere gute Fotografie gelungen.
Am nächten Tag ging es wieder in die Berge, diesmal aber alles mit eigener Muskelkraft. Die 1200 Höhenmeter über 2200 Treppenstufen, Steine, Geröll und Schnee haben mich einige Male ausgepowert und ich musste (untypischerweise) einige kleine Pausen auf dem Weg einlegen. Surreal mitten im Sommer über meterdicke Schneeflächen zu laufen, nichts desto trotz habe ich auch dieser Erlebniss natürlich sehr genossen. Bei der Muellers Hut angekommen habe ich aber keine Rast eingelegt und bin auf direcktem Weg bis gnaz nach oben zum Gipfel vom Mt. Oliver geklettert. Geklettert ist hier das richtige Wort denn wo vorher noch ein Weg ersichtich war, war nun nichts mehr vorhanden. Als ich dann doch mal über einen Felsen hinausgeschaut habe und sah das es einige hundert Meter in die Tiefe ging, lief ich dann doch eher mit grösserem Abstand von der Klippe. Oben, auf über 1900m.ü.M. angekommen treffe ich doch tatsächlich Nouska wider an. Die erste Person die ich in Neuseeland kennengelernt habe die mit Stray reist und die ich seit dem erten Mal in Queenstown nicht mehr gesehen habe. Zudem war es nicht gerade ein Touristischer Ort mit mir, Nouska und Hailey, mit der Nouska zusammen in einem Camper unterwegs ist. Nach dem verständlichen "What the hell!" und "What are the odds?!" haben wir noch einige Zeit auf dem Gipfel verbracht, bis wir uns dann an den Absieg machten. Dieser gestaltete sich als so nice wie erwartet, denn schon beim Aufstieg sind mir rillen im Schnee aufgefallen. Als wir uns allso über die Felsen zum Schnee gekämpft hatten, ging es sitzen/rutschend einige hundert Meter bis zur Muellers Hut. Als hintergrundgeräusch hatte man alle paar Minutetn eine mehr oder weiger grosse Lawnie, die man auch meist gesehen hat. Sie schien zwar immer winzig zu sein, dem Geräusch nah war ich aber froh so weit davon entfert zu sein. Das das Eis hier immer im Wandel ist und eine deutliche Tendenz zum Abnehmen hat sah man also an allen Ecken und Enden. Auch wurden wieder einmal die Auswirkungen von den Buschfeuern in Australien bemerkbar. Denn Schnee ist für gewöhnlich weiss (der gelb :P) und nicht braun/schwarz von der Asche. Auf dem Abstieg begegneten uns nach einmal Keas, die uns diesmal aber nicht versucht haben das Essen zu stehlen. Wider unten wurde ich von den Zwei zum Hostel gefahren und im gegenzug haben sie in unserem Zimmer duschen können. Schliesslich haben wir noch zusammen im hauseigenen Restaurant gegessen, welches immer vorzüglich war und eher zur Oberklasse gehört für mich. Aber mit Stray hatten wir einen guten Rabatt fürs essen! Anschliessend hiess es Abschied nehmen und diesmal für mindestens einige Jahre. Zur Feier des Tages ging es mit der Neuen Straygruppe nocheinmal den Himmel bebachten. Nach einigen weiteren Fotografien und als mich schon fast alle verlassen hatten ging es dann auch wieder zurück und ab ins Bett.