Am ersten vollen Tag in Monkey Mia ging es für uns nach einem Frühstück, bestehend aus Müsli und etwas Käse schon aufs Boot welches wir am Tag davor gebucht haben. Die Aristocrat2 ist ein 18m Katamaran der von einem kleine Familenunternehmen gesegelt wird. Auf der gut 3h Tour lernten wir allerhand über Delfine (Grosse Tümmler), Dugongs (Seekühe) und vor allem auch Seegrass. Letzteres ist besonders wichtig und ohne es gib es auch kein Leben in der Shark Bay. Ist aber wie alles extrem vom Klimawandel und den zu hohen Meerestemperaturen bedroht. Das Seegrass in der Shark Bay speichert nähmlich mehr CO² als alle Wälder Australiens zusammen. Uns wurde auch erzählt wie sie mehr und mehr wieder "aufforsten". Jutesäcke mit angespühltem Sand füllen, versenken und seit zwei Jahren auch die "Sporen" des Seegrases aufzusammeln und über den Säcken in den Ozean zurück zu führen. Die "Sporen" des Seegrases sind mini Seegras stränge mit zwei wiederhacken am Wurzelende. Die T-Förmige Wurzel verfängt sich so in den Jutebeuteln und kann Wurzeln schlagen, bevor sich der Jutesack zersetzt. Im Sand haben sie nicht genug Zeit, um Wurzeln schlagen zu können, bevor sie wieder ausgespühlt werden.
Wir haben in den drei Stunden also Delfine, Dugongs, Meeresschildkröten, Pelikane, Kormorane und eine Osprey Mama gesehen, was ein Traum und das alles bei schönstem Wetter.
Nach etwas ausruhen machten wir noch einen kleine "Wanderung" und snackten anschliessend zu Abend.
In dieser Nacht hat es mich um 3Uhr morgens aus den Federn genommen, da es auf einmal regnete... ...im Zelt!!! Ich schlaumeier habe vergessen das der Regenschutz fürs Zelt vielleicht bis über die Front des Zeltes gehen sollte und nicht zerknüllt aug dem Dach liegen. Eine besonders schlechte Idee, wenn man am Dach des Zelts noch eine Lucke zum öffnen hat um bei klaren Nächten den Sternenhimmer zu geniessen. Einige minuten später war die Pfütze auf dem Dach unten und der Regenschutz richtig Aufgespannt. So konnten wir wieder Zu-Bett-Gehen.
Heute ging es weiter und wir brachten den halben Weg bis Exmouth hinter uns. Nebst einem weiteren Zwischenstopp bei den Stromatolithen, diesmal bei Ebbe, ging es extrem langweilige 500km weiter bis Carnarvon. Nach dem Lager aufschlagen gingen wir durch die Ortschaft, in der es 3-Mal-Nix zu tun gibt. Beim Hotel der Ortschaft haben wir gut Bürgerlich zu Abend gegessen und machen uns morgen Früh weiter auf den Weg nach Exmouth.